Ab und zu kommt es dann doch vor das ich mir auch unter der Woche etwas Zeit nehme, und diesmal war es eben mal auch ein Mittwoch Nachmittag. Nachdem ich beim letzten Mal die Beifahrertüre soweit gebracht habe das ich sie lackieren kann wenn es wärmer wird, machte ich mich an die Arbeit diesmal an der Fahrertür. Natürlich ist es wieder eine neue Baustelle, aber alle anderen Baustellen warten eigentlich auf wärmere Temperaturen sodas ich mit der Lackierung starten kann. Dadurch das ich all meine Erfahrungen von der Beifahrertüre sammeln konnte, war das demontieren der Fahrertüre umso einfacher.

Als erstes musste wieder die Türverkleidung entfernt werden, auch hier wieder, div. Schrauben und Plastik Elemente gelöst und schon war sie ab. Auf den ersten Blick war die Tür innen in einen schlechteren, wenngleich nicht viel, Zustand als die Beifahrertüre, aber erst mal die Schrauben und Nieten von den Chromleisten runternehmen, sodas man dann die alten Wasserabweiser entfernen kann.

Weiter gings damit das Fenster von dem Drahtseil abhängen und die obere Fensterheberseil Umlenkrolle ebenfalls entfernen. Dann muss man auch wieder die Außen rahmen Dichtungen der Tür herunternehmen damit man zu den Nieten kommt welche den Mittelsteg oben festhalten. Dies gestaltete sich etwas schwieriger als auf der Beifahrerseite, hier war sie schon sehr fest. Mit etwas Schmiermittel und Nachdruck ginge sie dann runter, allerdings bin ich mir hier nicht mehr so sicher ob diese so gut wiederzuverwenden ist.

Dann konnten die Nieten rausgebohrt und der Mittelsteg war schon so gut wie draußen. Zum Schluss noch das Fenster rausheben, und schon war die Tür innen soweit fertig für das reinigen. Auf der Fahrerseite war natürlich außen auch der Rückspiegel, den ich auch abgenommen habe um sicherzustellen das darunter alles Ok ist. Tatschlich war der Mechanismus im Rückspiegelhalter selber, welcher sorgt das der Rückspiegel in Position bleibt, etwas rostig, weshalb ich diesen auseinander genommen, abgeschliffen und mit Rostumwandler behandelt habe.

Bei dieser Türe war es leider noch stärker, was auch auf der anderen Seite schon sichtbar war. Ein Vorbesitzer hatte den Bereich für die Lautsprecher vergrößert, allerdings nicht wirklich professionell, da es sehr unregelmäßig ausgeschnitten, und auch nicht behandelt wurde, weshalb sich hier schon gut der Rost festgesetzt hat. Ich nahm also den Winkel Schleifer mit Schleifscheibe und stellte sicher das es runder und ohne scharfe Kanten bzw. Rostfrei war.




Inzwischen war die Werkstatt auch auf einer angenehmen Temperatur aufgeheizt sodas ich div. Kleinteile schon mal nebenher lackieren konnte (innenteile vom Rückspiegel, Stoßstangen halter). Auch habe ich mir eine weiße Farbe besorgt welche Grundierung, Rostschutz und Farbe in einem ist (Hammerite Metall Schutzlack Spray), welche ich für die Innenseite der Türen verwenden wollte wo die Farbe als solches nicht sichtbar ist, tatsächlich ist sie der original Farbe nicht unähnlich. Habe nun also eine erste Schicht auf den unteren Innenbereich der Beifahrertür gegeben, und sie trocknen lassen.
Währenddessen ging es bei der Fahrertür weiter, und das alte Butylband wurde grob entfernt und alle betroffenen Bereiche mit Rostumwandler behandelt welches dann meine letzte Tätigkeit war für heute, am Wochenende geht’s wieder weiter.
