Nachdem der Anfang April sich von seiner ärgsten Seite zeigt (~30 Grad plus) war es schon ganz angenehm in der kühlen Garage zu arbeiten.

Nachdem ich also das letzte mal schon bei den hinteren Scheiben die Falze soweit mechanisch vom Rost befreite wollte ich heute noch die alte Butyl-Schnur entfernen bzw. alles genauso wie bei den vorderen Türen reinigen um auch hier eine Dämmmatte reinzukleben. Das ganze war relativ unspektakulär (aber zeitintensiv) wobei das einkleben der Dämmmatte dann doch etwas tricky war, weil man kaum zu den Flächen mit der hand gekommen ist, zu klein sind die Öffnungen. Viele Kratzer an fingern und Arm später war das dann aber auch erledigt, die Matte musste halt in vielen kleinen Einzelteile geschnitten und eingeklebt werden.

Eines, was ich bei den vorderen Türen allerdings, nicht vergessen, aber etwas vor mir hergeschoben habe, war das entfernen (und austauschen) der Dichtung am Rahmen der Karosse. Und wer hätte es sich gedacht, auf der Beifahrerseite tauchten darunter ziemlich grausliche Rostflecken auf, hurra. Gleicher Ablauf wie eh und je, Mechanisches entfernen soweit möglich und behandeln mit Rostlöser.

Mir ist natürlich gerade bei solchen Übergängen klar das ich nicht alles wo der Rost blüht erreichen kann, mein Ziel ist es einfach den Rost soweit aufzuhalten was mit meinen mitteln möglich ist. Es soll die nächsten Jahre soweit halten, bis irgendwann der Zeitpunkt gekommen ist, wo entweder das Fahrzeug einer komplett Restauration unterzogen wird wenn es dann notwendig ist.

Kleiner Helfer (2-3 mm große Springspinne) in der Werkstatt
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Von xrichx